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Berufsbeschreibung

PKA

Pharmazeutisch kaufmännischer Angestellter / pharmazeutisch kaufmännische Angestellte

Berufsbild

Nach abgeschlossener Berufsausbildung finden pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte beispielsweise Ausübungsmöglichkeiten in öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken. Auch in Drogeriemärkten, in Pharmalabors, in der Pharmaproduktion und im pharmazeutischen Großhandel können sie tätig werden.

Tätigkeiten

  1. Durchsicht und Bestandsaufnahme der Arzneimittelvorräte
  2. Ausführen der Bestellungen
  3. Kontrollieren des Wareneingangs
  4. Lagern und Auszeichnen sowie Einsortieren der Waren
  5. Abfüllen und Abpacken von Arzneimitteln
  6. Erledigen von kaufmännischen Arbeiten, z.B. Überprüfen von Lieferscheinen und Rechnungen sowie der Krankenkassenabrechnungen
  7. Unterstützung des Apothekenpersonals bei der Herstellung von Eigenerzeugnissen, u.a. Rühren von Salben, Kapselherstellung, Mischen von bereits eingewogenen Präparaten
  8. Durchführen von Maßnahmen zur Verkaufsförderung
  9. Beratung, Information, Verkauf apothekenüblicher Waren wie z.B. Kosmetika, Diätwaren, Verbandstoffe, Krankenpflegeartikel, Pflanzenschutzmittel

Arbeitsgeräte

  1. Büromaschinen, Terminals, Telefon
  2. Bestellbücher, Karteien, Vordrucke
  3. Salbenmühle, Schrotmaschine, Zäpfchengießformen, Tinkturenpresse, Destillationsapparate, Waagen, Siebe, Mörser
  4. Chemikalien wie Laugen, Säuren, Fette
  5. Arzneigrundstoffe, Medikamente, Verbandmittel
  6. Kosmetika, Körperpflegemittel, Babynahrung, Diätwaren
  7. Verkaufsregale, Ladenkasse, Werbemittel

Arbeitsorte

  1. Verkaufsraum
  2. Lager
  3. Labor
  4. Büro

Ausbildung

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Bereich Freie Berufe. Die 3-jährige Ausbildung wird im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb (= öffentliche oder Krankenhausapotheke) und in der Berufsschule vermittelt.

Inhalte und Ablauf

Laut Ausbildungsrahmenplan lernen die Auszubildenden im Verlauf ihrer dreijährigen Ausbildung, in der während des 2. Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung durchgeführt wird, beispielsweise:

  1. wie man bei Beratung und Verkauf vorgeht, etwa Verkaufsangebote unterbreitet oder Kunden über Waren informiert und anschließend den Zahlungsvorgang abwickelt,
  2. welche Rechtsvorschriften für den Apothekenbetrieb gelten,
  3. was beim Posteingang und -ausgang und der Postverteilung zu beachten ist,
  4. wie Datenverarbeitungssysteme im Apothekenbetrieb funktionieren,
  5. wie man bei Inventuren mitwirkt,
  6. worauf bei der Rezeptabrechnung zu achten ist,
  7. wie man Registratur- und Dokumentationsarbeiten durchführt,
  8. wie Preise für Arzneimittel gebildet werden,
  9. welche Bezugsquellen und Bestellverfahren für die Beschaffung der Waren genutzt werden und wie Bestellungen vorzubereiten und durchzuführen sind,
  10. welche Waren (z.B. Verbandmittel, Säuglingspflegemittel, Kosmetika, Pflanzenschutzmittel) in Apotheken geführt werden,
  11. wie man Waren annimmt, prüft und Wareneingänge erfaßt,
  12. was zur Verkaufsvorbereitung gehört (u.a. Auszeichnen der Waren),
  13. wie man Waren sachgerecht lagert,
  14. wie man Verpackungen, Arzneimittel und andere Waren ordnungsgemäß entsorgt,
  15. welche Maßnahmen zur Werbung und Verkaufsförderung eingesetzt werden,
  16. was apothekenspezifische Fachbegriffe bedeuten und welche Bezeichnungen es für Stoffe, Drogen (im Sinne von getrockneten Pflanzenteilen zu verstehen) und Zubereitungen gibt,
  17. welche Arzneiformen gebräuchlich sind und wie sie angewendet werden,
  18. auf welche Vorschriften beim Umfang mit Arzneimitteln zu achten ist,
  19. wie man bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln hilft, sie umfüllt, abpackt, kennzeichnet und zur Abgabe vorbereitet,
  20. wie man Arbeitsgeräte bedient, pflegt und instandhält.